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Bildungspolitik

Kinderbetreuung im europäischen Vergleich

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Seit Ende 2008 investiert Deutschland aktiv in den Ausbau der Kinderbetreuung. Seit August 2013 haben Eltern einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder, bei dem Sie bedarfsgerecht und von qualifiziertem Personal betreut werden. Dabei kommt die Funktion der Fürsorgepflicht entweder einer KiTa oder einer Tagespflege, wie zum Beispiel einer Tagesmutter, zu.
Doch wie sieht es eigentlich in anderen Europäischen Ländern aus und wie ist Kinderbetreuung in Deutschland im europäischen Vergleich einzuordnen?

Die Reformen der Betreuungspolitik der letzten 15 Jahren

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Die deutsche Betreuungspolitik setzte vor der Jahrtausendwende seinen Fokus fast ausschließlich auf die familiäre Betreuung von Kindern. Insbesondere bei der finanziellen Unterstützung der Familie ist Deutschland im internationalen Vergleich auf einem sehr hohen Niveau. Jedoch litten durch die einseitigen Maßnahmen zusehends die Möglichkeiten der außerfamiliären Kinderbetreuung.
Seit 2000 reagiert die Politik und insbesondere das Familienministerium verstärkt auf die entstandenen Probleme. Dazu zählen die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die resultierende niedrige Geburtenrate. Aber auch die über die PISA-Studie identifizierten bildungspolitischen Probleme und die starken Unterschiede innerhalb des Bildungssystems sind Gründe für den politischen Wandel in der Betreuungspolitik.

Die Entwicklung der Betreuungspolitik in Deutschland

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Die Betreuungspolitik hat die Aufgabe, Familien bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, sind zahlreiche Familien auf den Staat angewiesen. Der Staat schuf dafür zahlreiche Strukturen. Die Art der Kinderbetreuung hängt eng mit der jeweiligen Gesellschaftsform zusammen. Die deutsche frühkindliche Betreuungspolitik hat eine im Vergleich zu anderen Ländern lange Tradition.

Frühe Förderung – So unterstützt die Bundesregierung Bildung in der frühen Kindheit

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Die Bundesregierung unterstützt in vielfacher Weise die Bildung in der frühen Kindheit. Durch Investitionen in der Kinderbetreuung soll nicht nur die Qualität der Kindertagesbetreuung gesichert und erhöht, sondern auch Kinder individuell gefördert werden.

Das Bundesprogramm „KitaPlus“

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Trotz verstärktem Ausbau von Kitaplätzen und Kindertagesstätten ist es für zahlreiche Eltern schwierig ihre Kinder im ausreichenden Maße zu betreuen. Das Hauptproblem liegt in der Überschneidung von eigener Arbeitszeit und den Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen. Nicht selten tritt der Fall auf, dass die Kita bereits schließt, die Eltern aber noch ein oder mehr Stunden arbeiten müssen.

Das Bundesprogramm: Aktionsprogramm Kindertagespflege

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Das Aktionsprogramm Kindertagespflege ist ein Bundesprogramm, das die Festanstellung in der Kindertagespflege fördert. Finanziert u.a. aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) möchte das Programm aktive Akteure unterstützen, die dafür die benötigten örtlichen Infrastrukturen aufbauen und den Beruf der Kindertagespflege attraktiver machen.

Das Bundesprogramm "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" stellt sich vor

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Die Bundesregierung setzt sich für faire Chancen von Kindern ein. Mit der Schaffung von Kitas mit dem Schwerpunkt Sprache & Integration will die Bundesregierung unter Führung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) dazu beitragen, Kindern, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, bereits im Kindergarten gleiche Chancen schaffen. In über 4.000 Kindertageseinrichtungen, vertreten in allen 16 Bundesländern, findet das Bundesprogramm "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" bereits Anwendung.

Initiative Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen

Richtig lesen bildet die Grundlage für eine gute Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Doch zahlreiche Jugendliche und rund 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen. Eine Ursache für die mangelnde Lesekompetenz sehen Pädagogen in der fehlenden Heranführung an das Lesen.
Hier setzen das Bildungsministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Stiftung Lesen an. Mit der "Initiative Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen" setzen sich beide Institutionen für eine mehrstufige, nachhaltige und flächendeckende Sprach- und Leseförderung ein. Das Programm wurde 2011 ins Leben gerufen und ist zunächst auf acht Jahre ausgerichtet.

Betreuungsplatzanspruch – Was bedeutet das genau?

Seit einem Jahr haben Kinder Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bei einer Kita oder einer Tagesbetreuung. Was bedeutet dieser Betreuungsplatzanspruch genau und wie können Eltern diesen Anspruch durchsetzen?

MEHR Männer in Kitas – So will Deutschland männliche Kinderbetreuer gewinnen

Kinderbetreuung ist eine Frauendomäne - nur 3,8 Prozent der in Kitas angestellten Betreuer sind Männer. Dabei sind gute Kinderbetreuer rar und männliche Unterstützung erwünscht, das EU-Ziel des männlichen Anteils an Erziehern liegt bei 20 Prozent. Durch Programme wie „MEHR Männer in Kitas“ hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den Anteil männlicher Angestellter in Kitas zu erhöhen. Wir werfen einen kurzen Blick auf das Ende 2013 abgeschlossene Programm und die dahinter stehende Koordinationsstelle „Männer in Kitas“.

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