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Schwimmen mit Kindern – darauf müssen Sie achten

Ein Schwimmbadbesuch ist für Kinder aufregend, denn er ist nicht alltäglich. Besonders Freizeit- und Familienbäder mit Attraktionen wie Rutschen, Whirlpools, Strömungen oder Wellengang sind ein echtes Highlight. Ob Sie einen Kindergeburtstag im Schwimmbad feiern oder mit Ihrem Kind regelmäßig das Schwimmbad besuchen möchten, es gilt einiges zu beachten, um für die Sicherheit Ihres Kindes zu sorgen. Mit unseren Tipps wird das Schwimmen und im Wasser spielen ein tolles Erlebnis für die ganze Familie!

Perfekt vorbereitet auf den Schwimmbadbesuch

Besprechen Sie vor dem ersten Besuch in der Schwimmhalle, wie der Aufenthalt ablaufen wird. Stellen Sie Regeln auf und erklären Sie Ihrem Kind die Gefahren und wie diese vermieden werden können. Beispielsweise sollte Ihr Kind sich nie unbemerkt von Ihnen entfernen. Abhängig davon, ob und wie gut Ihr Kind bereits schwimmen kann, sollten tiefe Becken tabu sein. Lassen Sie ihr Kind nicht aus den Augen und vereinbaren Sie einen festen Treffpunkt, an dem Sie sich einfinden.

Nur gesund zum Schwimmen!

Grundsätzlich sollten Sie mit Ihrem Kind nur im gesunden Zustand zum Schwimmen gehen. Eine Erkältung beispielsweise sollte erst vollständig auskuriert werden. Zum einen können die Viren und Bakterien im Schwimmbad ein geschwächtes Immunsystem leicht angreifen. Zum anderen kann Ihr Kind bei oder nach dem Schwimmen leicht auskühlen.
Es gibt jedoch auch andere Krankheiten, die gegen einen Schwimmbadbesuch sprechen: Kinder mit ansteckenden Hautkrankheiten wie beispielsweise Fußpilz oder bestimmte Warzen sollten aus Rücksicht auf die anderen Besucher fernbleiben. Sprechen Sie bei einer Erkrankung mit Ihrem Kinderarzt, ob und wann das Schwimmengehen wieder möglich ist.

Aktivitäten fürs Bad

Welche Spiele, Spielgeräte und Aktivitäten im Schwimmbad geeignet sind, hängt vor allem vom Alter Ihres Kindes ab und davon, wie gut es bereits schwimmen kann. Kleinkinder sollten Sie jederzeit im Wasser halten oder sie nur mit Schwimmflügeln im Nichtschwimmerbecken spielen lassen. Gewöhnen Sie Ihr Kind an das Element Wasser und fördern Sie seine Bewegungen, indem Sie zum Beispiel mit einem Ball oder einem Gummitier spielen. Üben Sie vorsichtig das Tauchen nach einem Ring im flachen Bereich, wenn Ihr Kind dies möchte. Es sollte nicht dazu gezwungen werden, mit dem Kopf unterzutauchen.
Abhängig davon, ob Sie im Hallenbad, im Freibad oder am Badesee schwimmen, sind verschiedene Utensilien erlaubt. Von Luftmatratzen und aufblasbaren Tieren über Wasserbälle in verschiedenen Größen, Schwimmbrettern oder –nudeln bis zu Tauchringen und Schwimmbrettern. In der Gruppe können Sie in Mannschaften Wasserball spielen, Wasserschlachten oder „Kämpfe“ um die aufblasbare Insel oder Luftmatratze austragen. Achten Sie immer darauf, dass fair gespielt wird und niemand sich verletzt.

Kindern selbst das Schwimmen beibringen?

Um der Sicherheit willen sollten Kinder unbedingt schwimmen lernen. Es kann nicht früh genug damit begonnen werden, Kinder mit dem Wasser vertraut zu machen. Die DLRG bietet zum Beispiel Baby- und Kinderschwimmkurse ab 0 Jahren an, in dem schon Säuglinge und Kleinkinder Bewegungen im Wasser und das selbständige Auftauchen erlernen, das mitunter lebensrettend sein kann.
Natürlich können Sie grundsätzlich auch Ihrem Kind selbst das Schwimmen beibringen. Ausgebildete Schwimmlehrer haben gerade bei ängstlichen Kindern zwar mehr Erfahrung und zumeist auch mehr Schwimmhilfen parat, doch das gemeinsame Schwimmen lernen kann eine schöne Erfahrung für Eltern und Kind sein. Beachten Sie hierbei jedoch ein paar Punkte: Zwingen Sie Ihr Kind nie dazu, ins Wasser zu gehen oder sogar unterzutauchen! Üben Sie keinen Druck aus, sondern geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, und führen Sie es spielerisch an die Bewegung im Wasser heran. Motivieren Sie Ihr Kind zum Beispiel durch ein Ballspiel zu ein paar Schwimmzügen oder lassen Sie es zwischen sich und Ihrem Partner hin- und herschwimmen. Vergessen Sie außerdem nicht, das Tauchen zu üben, beispielsweise indem Sie kleine Gegenstände auf den Beckenboden legen: Schätze, die Ihr Kind finden und bergen muss!

Fazit

Je sicherer Ihr Kind sich im Wasser, beim Schwimmen und Tauchen, fühlt, desto souveräner wird es sich in der Schwimmhalle, am Meer oder Badesee bewegen. Beginnen Sie frühzeitig damit, Ihr Kind an das Wasser zu gewöhnen, das Schwimmen und Tauchen mit ihm zu üben und es für die Sicherheitsregeln im Schwimmbad zu sensibilisieren. So steht dem nächsten Familienurlaub am Meer nichts mehr entgegen!