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Tipps für den Alltag: Einkaufen mit Kind

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Enge Gänge, hohe Regale, Stufen, Drehkreuze und Türen stellen Gefahren für Ihr Kind dar. Hinzu kommt Quengelware wie Schokolade und Eis an den Supermarktkassen. Einkaufen mit Kind kann für viele Eltern sehr herausfordernd sein.

Soll ich mein Kind zum Einkaufen mitnehmen oder doch lieber zu Hause lassen? Diese Frage stellen sich Eltern häufig. Kinderpsychologen empfehlen, Kinder bei kleineren Einkäufen mitzunehmen. Die Kinder lernen hier die normalen Abläufe des Alltags sowie das soziale Miteinander außerhalb von Schule, Kindergarten und Familie kennen. Versuchen Sie dennoch, das Kind bei großen Wocheneinkäufen oder Schlussverkäufen zu Hause zu lassen, ist der Trubel bei solchen Einkaufstouren viel zu groß.

So gestalten Sie den Einkauf mit Kind am angenehmsten

Gefährliche Hindernisse meistern: Wählen Sie nur diejenigen Einkaufsorte aus, die keine oder nur wenige Gefahrenquellen wie Stufen, Treppen und Drehkreuze haben. Einige Gemeinden haben Initiativen gegründet, die kinderfreundliche Läden fördern. Sollten Sie solch einen Markt in Ihrer Nähe haben, suchen Sie diesen bei Einkäufen mit Kind verstärkt auf.

Süßwarenregal an der Supermarktkasse meistern: Die Süßigkeitenregale an der Kasse stellen für Eltern eine der größten Hürden beim Einkauf mit Kind dar. Welche Eltern kennen es nicht: Das Kind erblickt eine Süßigkeit und will diese unbedingt haben. Sagen Eltern "nein", dann reicht die Palette von Betteln und Flehen über Toben und Schreien bis hin zu Weinen und sich auf dem Boden rollen. Je konsequenter Sie in dieser Situation bleiben, desto schneller lernt Ihr Kind, dass es an der Supermarktkasse keine Süßigkeiten gibt und das Warten in der Schlange wird für Sie und Ihr Kind erträglicher. Begründen Sie ihr "Nein", zu teuer, zu ungesund etc., denn dann wird dieses für Ihr Kind nachvollziehbarer.

Kindliche Neugierde meistern: Kinder wollen die Welt mit allen Sinnen erkunden. Der Tastsinn bildet dabei einen der wichtigsten Sinne in der kindlichen Entwicklung. Was anfassbar ist, begreifen Kinder als real. Darum wollen Kinder so viele Gegenstände wie möglich berühren. Eltern können sich diesen natürlichen Trieb zunutze machen, indem Sie das Einkaufen mit kleinen Spielen und Aufgaben verbinden. Binden Sie Ihr Kind gezielt mit ein und tragen Sie ihm auf beispielsweise 5 Äpfel oder 3 Birnen zu holen.

Volle Supermärkte meistern: Meiden Sie beim Einkauf mit Kind familienunfreundliche Zeiten. Diese sind unter der Woche zwischen 16 und 18 Uhr sowie Samstagvormittag. Freitag, Samstag und Montag sind generell eher ungeeignete Wochentage, um gemeinsam mit dem Kind einzukaufen, da dies die Tage sind, an der die Menschen ihre Wochen(end)einkäufe tätigen.