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Das Bundesprogramm „KitaPlus“

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Trotz verstärktem Ausbau von Kitaplätzen und Kindertagesstätten ist es für zahlreiche Eltern schwierig ihre Kinder im ausreichenden Maße zu betreuen. Das Hauptproblem liegt in der Überschneidung von eigener Arbeitszeit und den Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen. Nicht selten tritt der Fall auf, dass die Kita bereits schließt, die Eltern aber noch ein oder mehr Stunden arbeiten müssen.

Die Ziele des Bundesprogramms "KitaPlus"

Um die Eltern zu entlasten hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein neues Bundesprogram mit dem Namen "KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist" ins Leben gerufen. Ziel dieses neuen Betreuungsprogramms ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hierbei sollen Kitas und Kindertagesstätten ihre Öffnungszeiten flexibler gestalten. Das Bundesministerium stellt hierzu zusätzlich 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Zielgruppe für das Betreuungsprogramm sind vordergründig Eltern, deren Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Kita-Öffnungszeiten liegen (Schichtarbeiter/innen, Selbstständige) sowie Alleinstehende (das Fehlen eines Erziehungspartner kann dazu führen, dass die Betroffenen keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können) und Berufszurückkehrer/innen. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Das Bundesprogramm ist aber von Beginn an nachhaltig ausgerichtet, so dass die in diesen drei Jahren aufgebauten Strukturen auch zukünftig bestehen bleiben.

So werden Betreuungseinrichtungen ins Programm aufgenommen

Das vom Bund geförderte Betreuungsprogramm ist so ausgelegt, dass Kitas nicht automatisch flexiblere Öffnungszeiten anbieten (müssen), sondern beruht auf Freiwilligkeit. Das heißt, dass interessierte Betreuungseinrichtungen, die vom Bundministerium gefördert werden wollen, sich müssen bewerben. Der Bewerbung ist eine Darstellung des lokalen Bedarfs sowie ein allgemeines Projektkonzept für die erweiterten Öffnungszeiten beizulegen. Dies umfasst konkret eine garantierte Betreuungszeiten unter der Woche vor 8 Uhr und nach 16 Uhr sowie Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende und an Feiertagen.

Hintergrund für das Bewerbungsverfahren ist die Gewährleistung einer guten pädagogischen Qualität zu allen Betreuungszeiten. Egal, ob das Kind morgens um 6 Uhr zur Kita gebracht oder abends um 19 Uhr abgeholt wird. zu jeder Zeit sollen die Kinder von Erzieher/innen gut betreut werden. Weitere Informationen zum Bundesprogramm "KitaPlus" finden Sie unter kitaplus.fruehe-chancen.de.