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Die richtige Tagesbetreuung finden: Wann Sie mit der Suche beginnen sollten

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Die ersten Monate sind eine wichtige und prägende Zeit für Eltern und Kind. Untersuchungen zeigen, dass sich 95 Prozent der Eltern im ersten Lebensjahr Ihres Kindes ausschließlich um dessen Betreuung kümmert.
Wenn Sie Ihr Kind in die Betreuung geben, wollen Sie es gut betreut wissen. Gerade berufstätige Eltern stehen vor der Frage, ab wann sie Ihr Kind in eine Tagesbetreuung geben können.
Das eigene Kind nach dieser Zeit in die Tagesbetreuung zu geben hat einige Vorteile. Ihr Liebling trifft auf andere Gleichaltrige und lernt, sich in einer Gruppe zurechtzufinden. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung. Gerade Einzelkinder, bei dem kein großer Bruder oder Schwester als Vorbild dienen kann, profitieren von der Tagesbetreuung.

Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit der Suche beginnen

Wenn Sie planen, Ihr Kind in die Kita oder zu einer Tagesmutter zu geben, empfiehlt es sich, rechtzeitig mit der Suche zu beginnen. Obwohl Sie als junge Eltern ab dem ersten Geburtstag Ihres Kindes einen Anspruch auf einen Kitaplatz haben, kann sich die Suche als schwieriger erweisen. Gerade in Ballungsgebieten sind Kitaplätze begrenzt. Wartelisten sind hier eher die Regel als die Ausnahme.
Grundsätzlich existieren keine verbindlichen Voranmeldefristen. Erzieher raten, dass Sie spätestens sechs Monate vor der geplanten Betreuung mit der Suche beginnen. Doch wie sieht es aus, wenn Sie eine Tagesmutter suchen? Hier haben Sie meist bessere Karten. Tagesmütter oder –väter sind in der Regel flexibler. Auch setzen zahlreiche Eltern bislang primär auf die Kita bei der Kinderbetreuung setzen. Nichtsdestotrotz sollten Sie hier für die Suche ausreichend Zeit nehmen und jede in Frage kommende Tagesmutter oder –vater kennenlernen.

Lassen Sie folgende Kriterien nicht außer Acht

Wann Sie mit der eigentlichen Suche der Tagesbetreuung beginnen, hängt neben der Form der Kinderbetreuung vom jeweiligen Kind ab. Von Natur aus kontaktfreudigere Kinder gewöhnen sich schneller an eine fremde Person als schüchternere Kinder.
Wichtig ist, dass Ihr Kind eine feste Bezugsperson hat. Für welche Person Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit dieser ab. Vermeiden Sie wechselndes Krippenpersonal, Tagesmütter etc. Ein Wechsel bedeutet grundsätzlich Stress für Ihr Kind. Beginnen Sie auch aus diesem Grund rechtzeitig mit der Suche.